Geschichte des Hauses

Das Otto-Warburg-Haus, das seit 1975 dem Archiv der Max-Planck-Gesellschaft Platz bietet, war zuvor Arbeitsplatz seines Namensgebers. Der Biochemiker Otto Heinrich Warburg veranlasste den Bau und gründete 1930 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie. Er reichte die Entwürfe selbst ein und stellte in seinem Sinne sicher, dass die Funktionalität des Gebäudes nicht die Ästhetik der Einrichtung einschränkte. In dem bis 1970  betriebenen Institut ging der Nobel­preis­träger Warburg Grund­lagen­for­schung an pflanzli­chen und tierischen Zel­len nach. Ein Schwerpunkt lag auf der Erforschung des Stoffwechsels von Krebszellen.

1975, wenige Jahre nach dem Tod des Direktors und der Schließung des MPI für Zellphysiologie, wurde das Archiv der Max-Planck-Gesellschaft gegründet, um die Überlieferungen der Institute zentral zu sichern und der Nutzung zugänglich zu machen. Das Otto-Warburg-Haus wurde entsprechend der Anforderungen an ein Archiv angepasst.

Genauere Hintergründe zur Hausgeschichte im Wandel der Zeit finden Sie in folgenden Veröffentlichungen und Diensten:

Ausführliche Institutsgeschichte und Informationen zur Entwicklung des Archivs:

Apps mit Einträgen zu Dahlemer Wissenschaftsgeschichte (inkl. Otto-Warburg-Haus):

  • DahlemTour Berlin Audioguide (für iOS im Appstore); (für Android bei Google Play)
  • berlinHistory-App mit Hintergrundinformationen zur Instituts- und Architekturgeschichte                                             (für iOS im Appstore); (für Android bei Google Play)

Bei Interesse können Sie sich auch für eine Führung durch das Haus anmelden.

  

Abb. oben: KWI für Zellphisiologie aus Vogelperspektive um 1940.

Zur Redakteursansicht